Sicherheit am und im Wasser
Jedes Jahr geniessen Hunderttausende die Schweizer Gewässer. Damit der Badespass sicher bleibt, gibt es einige wichtige Regeln zu beachten.
Flüsse: Strömung nicht unterschätzen
Flüsse wie die Aare, Limmat oder der Rhein können trotz ruhiger Oberfläche starke Strömungen haben. Besonders wichtig:
- Abfluss prüfen: Ab 200 m³/s wird es in der Aare gefährlich, ab 350 m³/s ist Schwimmen tabu
- Nie alleine schwimmen — immer in Sichtweite anderer Personen bleiben
- Einstiegs- und Ausstiegspunkte vorher kennen
- Schwimmhilfe mitnehmen — ein aufblasbarer Schwimmsack kann Leben retten
Seen: Die Tiefe beachten
Seen wirken einladend, bergen aber eigene Risiken:
- Temperaturschichtung: Auch wenn die Oberfläche warm ist, kann es in der Tiefe eiskalt sein
- Keine Überschätzung: Distanzen über Wasser wirken kürzer als sie sind
- Boote und Schiffe haben Vorrang — Schwimmer sind schwer zu sehen
Wassertemperatur: Ab wann ist es sicher?
- Unter 15 Grad: Nur für trainierte Schwimmer, Kälteschock-Gefahr
- 15 bis 18 Grad: Frisch, langsam reingehen, kurze Schwimmdistanzen
- Über 18 Grad: Angenehm für die meisten Menschen
- Über 22 Grad: Ideale Bedingungen
Notfallnummern
- Rettungsdienst: 144
- REGA: 1414
- Polizei: 117
- Europäischer Notruf: 112