Wassertemperaturen im Jahresverlauf
Die Wassertemperaturen in der Schweiz folgen einem klaren saisonalen Muster. Seen reagieren langsamer auf Lufttemperaturen als Flüsse, weshalb sie im Frühling länger kalt bleiben, dafür im Herbst angenehmer sind.
Frühling (März bis Mai)
Im März liegen die meisten Seen noch bei 4 bis 8 Grad. Flüsse wie die Aare, Limmat oder der Rhein starten etwas wärmer bei 6 bis 10 Grad, da sie schneller auf die Lufttemperatur reagieren. Ab Ende April klettern die ersten Flüsse über die 12-Grad-Marke.
Sommer (Juni bis August)
Die Badesaison beginnt erfahrungsgemäss Mitte Juni, wenn viele Gewässer die 18-Grad-Schwelle überschreiten. Der Zürichsee, Genfersee und Bodensee erreichen im Juli typischerweise 20 bis 24 Grad. Kleinere Seen wie der Hallwilersee oder Greifensee können noch wärmer werden.
Herbst (September bis November)
September ist oft der beste Bademonat für Seen — das Wasser hat die Wärme des Sommers gespeichert, während die Flüsse bereits abkühlen. Seen bleiben oft bis Mitte Oktober über 15 Grad.
Tipps für Frühschwimmer
- Die Aare in Bern erreicht als einer der ersten grösseren Flüsse angenehme Temperaturen
- Flachseen wie der Greifensee und Pfäffikersee erwärmen sich schneller als tiefe Seen
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